| Prinz Eugen der edle Ritter (alte Aufnahme) |
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1. Prinz Eugen, der edle Ritter,
Wollt' dem Kaiser wied'rum kriegen
Stadt und Festung Belgarad.
Er ließ schlagen einen Brukken,
Daß man kunnt' hinüberrucken
Mit'r Armee wohl vor die Stadt.
2. Als der Brucken war geschlagen,
Daß man kunnt' mit Stuck und Wagen
Frei passiern den Donaufluß,
Bei Semlin schlug man das Lager,
Alle Türken zu verjagen,
Ihn'n zum Spott und zum Verdruß.
3. Am einundzwanzigsten August soeben
Kam ein Spion bei Sturm und Regen,
Schwur's dem Prinzen und zeigt's ihm an,
Daß die Türken futragieren,
So viel, als man kunnt' verspüren,
An die dreimalhunderttausend Mann.
4. Als Prinz Eugenius dies vernommen,
Ließ er gleich zusammenkommen
Sein' Gen'ral und Feldmarschall.
Er tät sie recht instruieren,
Wie man sollt' die Truppen führen
Und den Feind recht greifen an.
5. Bei der Parol' tät er befehlen,
Daß man sollt' die Zwölfe zählen,
Bei der Uhr um Mitternacht.
Da sollt' all's zu Pferd aufsitzen,
Mit dem Feinde zu scharmützen,
Was zum Streit nur hätte Kraft.
6. Alles saß auch gleich zu Pferde,
Jeder griff nach seinem Schwerte,
Ganz still rückt' man aus der Schanz'.
Die Musketier' wie auch die Reiter
Täten alle tapfer streiten:
's war fürwahr ein schöner Tanz!
7. Ihr Konstabler auf der Schanzen,
Spielet auf zu diesem Tanzen
Mit Kartaunen groß und klein;
Mit den großen, mit den kleinen
Auf die Türken auf die Heiden,
Daß sie laufen all' davon!
8. Prinz Eugenius auf der Rechten
Tät als wie ein Löwe fechten,
Als Gen'ral und Feldmarschall.
Prinz Ludewig ritt auf und nieder'.
Halt't euch brav, ihr deutschen Brüder,
Greift den Feind nur herzhaft an! Tags : Prinz Eugen der edle Ritter Christen Türken Islamisierung Moslem Europa Deutschland |
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Durée : 104 s |
| Von guten Mächten - Jugendband - Aufnahme 2004 |
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Dietrich Bonhoeffer (* 4. Februar 1906 in
Breslau; †9. April 1945 im KZ
Flossenbürg) war ein lutherischer Theologe,
profilierter Vertreter der Bekennenden Kirche
und deutscher Widerstandskämpfer gegen den
Nationalsozialismus.
Mit 24 Jahren bereits habilitiert, wurde
Bonhoeffer nach Auslandsaufenthalten in
Spanien und New York Privatdozent für
Evangelische Theologie in Berlin. Daneben war
er Jugendreferent und Mitglied in der
Vorgängerorganisation des Ökumenischen
Rates. Schon kurz nach Adolf Hitlers
Machtergreifung nahm er deutlich Stellung
gegen die nationalsozialistische
Judenverfolgung und engagierte sich früh im
Kirchenkampf gegen die Deutschen Christen und
den Arierparagraphen. Ab 1935 war er Leiter
des Predigerseminars der Bekennenden Kirche
in Finkenwalde, das bis 1940 auch illegal
weitergeführt wurde. Etwa ab 1938 schloss er
sich dem Widerstand um Wilhelm Franz Canaris
an. 1940 erhielt er Redeverbot und 1941
Schreibverbot. Am 5. April 1943 wurde er
verhaftet und nach zwei Jahren als einer der
letzten mit dem 20. Juli 1944 in Verbindung
gebrachten Gegner Hitlers hingerichtet.
„Von guten Mächten"
Vom 19. Dezember 1944 datiert ein Brief,
dessen Beigabe, gedacht als
„Weihnachtsgruß für Dich [seine Verlobte]
und die Eltern und Geschwister", als
Kirchenliedtext berühmt werden sollte. Es
gibt rund 50 Vertonungen dieses Textes.[16]
„Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr;
noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das Du uns geschaffen hast.
Und reichst Du uns den schweren Kelch, den
bittern,
des Leids, gefüllt bis an den höchsten
Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus Deiner guten und geliebten Hand.
Doch willst Du uns noch einmal Freude
schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann woll'n wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört Dir unser Leben ganz.
Laß warm und hell die Kerzen heute flammen
die Du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns
zusammen!
Wir wissen es, Dein Licht scheint in der
Nacht.
Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so laß uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all Deiner Kinder hohen Lobgesang.
Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag."
Das Gedicht spricht Trost zu in einer
familiären Situation, die von den Schrecken
der Naziherrschaft und des Krieges geprägt
ist: Die zwei Söhne Klaus und Dietrich sowie
die zwei Schwiegersöhne Hans von Dohnanyi
und Rüdiger Schleicher sind inhaftiert, die
Tochter Sabine, Dietrichs Zwillingsschwester,
war wegen ihres jüdischen Mannes Gerhard
Leibholz ins Ausland gegangen, der Sohn
Walter ist gefallen. Der Text trägt somit
eine große Spannung. Daher erscheint auch
vielen Kirchenmusikern die allgemein
beliebteste Fietz'sche Melodie unpassend zu
sein. Tags : lobpreis anbetung worship bonhoeffer gott liebe kirche hoffnung speyer band jugend jesus christliche lieder geige gitarre piano neujahr |
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Durée : 332 s |
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