| Erlkönig von Goethe (Deutsche Lyrik) |
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A reading in German of the poem "Erlkönig"
by Goethe.
A quick note to apologise for the
mispronunciations and anywhere where the tone
did not match the meaning of the words. This
was the first time I'd seen many of these
German words, but reading this poem aloud was
a fun way of practising my German ;)
English Translation from Wikipedia:
Who rides here so late through night and
wind?
It is a father with his small child.
He holds his son firm in his arms
He clasps him safely, he keeps him warm.
"My son, oh why do you look so afraid?"
"See Father, don't you see the Erlking is
there?
The Erlking, Erlking with crown and cloak?"
"My son, it's a wisp of mist."
"My dearest child, come, go with me!
all kinds of games I'll play with you;
such lovely flowers bloom on the bank,
and my mother has many golden clothes."
"My father, my father, and do you not hear,
What erlking promises sweetly to me?"
"Stay peaceful, oh stay calm, dearest child;
In leaves so dry there rustles the wind."
"Will you dear boy, will you come with me
My daughters soon they will wait on you;
My daughters lead in the nightly dance
And sway and dance and beckon to you."
"My father, my father, and do you not see,
The Erlkings daughters in that dark place?"
"My son, my son, I see it so clear:
Tis only the ancient willows so grey."
"I love you, your fine figure attracts me so
much;
And if you're not willing, I'll take you by
force."
"My father, my father, he's grasping me now!
Erlking has hurt me, has hurt me!"
The father shudders, he quickens his pace,
He holds in his arms the groaning child.
He reaches home with haste and dread;
In his arms, the child was dead.
Original German:
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm.
"Mein Sohn, was birgst du so bang dein
Gesicht?"
"Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron und Schweif?"
"Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif."
"Du liebes Kind, komm, geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel' ich mit dir;
Manch' bunte Blumen sind an dem Strand,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand."
"Mein Vater, mein Vater, und hörest du
nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht?"
"Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;
In dürren Blättern säuselt der Wind."
"Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
Meine Töchter sollen dich warten schön;
Meine Töchter führen den nächtlichen
Reihn,
Und wiegen und tanzen und singen dich ein."
"Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht
dort
Erlkönigs Töchter am düstern Ort?"
"Mein Sohn, mein Sohn, ich seh es genau:
Es scheinen die alten Weiden so grau."
"Ich liebe dich, mich reizt deine schöne
Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch ich
Gewalt."
"Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich
an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan!"
Dem Vater grauset's, er reitet geschwind,
Er hält in Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Müh' und Not;
In seinen Armen das Kind war tot.
*The introduction music was "Harbor" from
iMovie HD. Tags : erlkoenig erlkönig german poem deutsch lyrik poetry johann wolfgang von goethe learning language practice theravenofpoe |
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Durée : 106 s |
| Goethe - Der Osterspaziergang |
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Johann Wolfgang v. Goethe (1749 - 1832)
Goethe wurde am 28.8.1749 in Frankfurt (Main)
geboren. Er begann sein Studium der Jura 1768
in Leipzig, das er aber wegen einer schweren
Krankheit unterbrach und 1771 in Straßburg
fortsetzte. Auf Einladung von Herzog Carl
August zog er nach Weimar, wo er ab 1776 im
Staatsdienst arbeitete. 1786-1788 erste
Italienreise, 1790 zweite Italienreise.
Goethe starb am 22.3.1832 in Weimar. Tags : Der Osterspaziergang Goethe Göthe Gedichte Lyrik Balade Hörbuch Hörspiel |
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Durée : 99 s |
| Ballad Battle Goethe vs. Schiller |
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Die Initiative des ZDFtheaterkanal,
Filmhochschulen mit Hilfe einer Koproduktion
verschiedene Projekte zu ermöglichen, wurde
mit der Nominierung eines der dabei
entstandenen Projekte - Ballad Battle - für
den Deutschen Kurzfilmpreis LOLA 2006
belohnt.
Der Kurzfilm "Ballad Battle" ist in Form
eines modernen HipHop-Videos eine moderne
Reminiszenz an die sogenannte Balladenjahre
1797/1798, in denen Schiller und Goethe den
wichtigsten Teil jener Balladen schufen, die
seitdem nicht nur das Hauptstück des
klassischen deutschen Lyrikschaffens, sondern
auch die präsentesten Verse im Spruchbeutel
der humanistischen Schulbildung bilden.
"Ballad Battle" wählt den Ort einer zur
Unterhaltungszwecken aufgelassenen Kirche, in
der zwei jugendliche potente Poeten zum
Reimkampf antreten. Ein aus der HipHop-Szene
vertrautes Spiel mit Animier- und
Protzgehabe, mit den üblichen
Verächtlichmachungen des Anderen, denn es
geht vor allem, vornehm ausgedrückt, um die
Damengunst. Tags : Ballad Battle Goethe Schiller HipHop Gedicht Deutscher Kurzfilm Preis LOLA ZDF Theater Kanal |
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Durée : 312 s |
| Goethe - Wanderes Nachtlied |
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Johann Wolfgang v. Goethe (1749 - 1832)
Goethe wurde am 28.8.1749 in Frankfurt (Main)
geboren. Er begann sein Studium der Jura 1768
in Leipzig, das er aber wegen einer schweren
Krankheit unterbrach und 1771 in Straßburg
fortsetzte. Auf Einladung von Herzog Carl
August zog er nach Weimar, wo er ab 1776 im
Staatsdienst arbeitete. 1786-1788 erste
Italienreise, 1790 zweite Italienreise.
Goethe starb am 22.3.1832 in Weimar. Tags : Goethe Wanderes nachtlied Hörspiel Hörbuch Balade Lyrtik Gedichte |
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Durée : 42 s |
| Goethe - Prometheus |
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Prometheus ist eines der bekanntesten
Gedichte Johann Wolfgang von Goethes.
"Prometheus" wurde zwischen 1772 und 1774
verfasst (wie auch die anderen Hymnen
Mahomets Gesang, Ganymed, An Schwager
Kronos). Also entstand dieses Werk in der
Epoche Goethes als Stürmer und Dränger.
F.H. Jacobi druckte die Hymne erstmals in
seiner Schrift „Über die Lehre des Spinoza
in Briefen an den Herrn Moses Mendelssohn"
unautorisiert und anonym ab. Goethe nahm sie
erst 1789 in seine neu edierten Schriften auf
und ließ sie zusammen mit der Ganymed-Ode
erscheinen. Die Form der Hymne ist die
lyrische Ausdrucksform, die dem Sturm und
Drang am ehesten gerecht wird, denn in ihr
treten mythische Figuren auf, die als
Repräsentanten der Künstler des Sturm und
Drangs betrachtet werden können und die
somit das Dilemma von Kunst und Leben
verkörpern. Ein Hauptanliegen des Sturm und
Drangs ist das Überwinden von überkommenen
Autoritäten, und damit kann "Prometheus" als
programmatisch für diese Epoche gesehen
werden.
Bei einer Hymne handelt es sich normalerweise
um einen Lobgesang; dieses Prinzip wird aber
hier ins Gegenteil verkehrt, denn Prometheus
preist die Götter keineswegs, sondern erhebt
eine Klage gegen sie, die von Vorwürfen,
aber auch Spott geprägt ist.
Gleich vom ersten Vers an redet Prometheus
Zeus mit einem freundschaftlichen, aber in
Bezug auf Götter höchst verachtungsvoll, ja
rebellisch klingenden „Du" an:
Bedecke deinen Himmel, Zeus,
Mit Wolkendunst,
Und übe, dem Knaben gleich,
Der Disteln köpft,
An Eichen dich und Bergeshöhn;
In der zweiten Strophe wirft er nicht nur
Zeus, sondern allen Göttern, vor, sich
„kümmerlich" (Vers 15) von den Opfern der
Gutgläubigen zu ernähren und bekennt ebenso
beleidigend: „Ich kenne nichts Ärmer's/
Unter der Sonn' als euch Götter" (Verse
13--14). Auch er habe sich, verirrt und
gutgläubig, in der Hoffnung auf ein offenes
Ohr und Hilfe, an die Götter gewandt --
jedoch nicht die Götter hätten ihm
geholfen, sondern sein eigenes „heilig
glühend Herz" (Vers 34). Damit stellt sich
Prometheus nicht nur mindestens ebenbürtig
neben die Götter (er ist gleichsam selbst
ein Gott und verhalf Zeus zu seiner Macht),
sondern Goethe nimmt auch Bezug auf den
Genie-Begriff der „Sturm-und-Drang"-Epoche,
die unter einem Genie einen Menschen
verstand, der völlig im Einklang mit sich
selbst, der Überwelt und der Natur steht und
fast göttliche Fähigkeiten besitzt. (Vgl.
z. B. Kants Definition in der Kritik der
Urteilskraft.)
In den darauffolgenden Strophen 4 und 5
lässt Goethe den Prometheus viele
rhetorische Fragen stellen, mit denen er die
Vorwürfe nur noch steigert. Prometheus wirft
nun den Göttern vor, weder geheilt noch
gelindert zu haben, und verweigert ihnen
seine Ehrfurcht. Nicht die Götter, sondern
die Zeit und das Schicksal hätten ihn „zum
Manne geschmiedet" (Vers 43). Kraft seines
Entschlusses, die Götter nicht zu achten,
gewinnt er in der letzten Strophe gar die
Macht, Menschen nach seinem Bilde zu formen.
Diese Selbstüberhöhung (Hybris) wird mit
den letzten Worten: „wie ich" besiegelt und
über das ganze Gedicht hinweg mit
unterschiedlich langen Versen und Strophen
unterstützt, die sich zu ‚überstürzen'
scheinen.
Prometheus entthront die Götter. Er sieht in
ihnen mitleidslose, schmarotzerische und
neidische Gestalten, die auf erbärmliche
Weise von Rauchopfern der Menschen abhängig
sind.
Dieser Inhalt ist typisch für die Epoche des
Sturm und Drang, in der der Begriff des
Genies eine etwas andere Bedeutung hatte als
heute: Der geniale, schöpferische Mensch
sprengt -- nach damaliger Auffassung -- alle
Fesseln und Beschränkungen und erstarkt an
Schicksalsschlägen, was auch heißt, dass er
ihnen nicht ausweicht.
Der Titan Prometheus steht damit für einen
einsamen Schöpfer, dessen Rebellion gegen
die ‚göttliche Ordnung' ihm die eigene
Schöpfungstat erst möglich macht. Damit
bezieht sich diese Goethesche Ode
autoreferentiell auf ihre eigene Entstehung
und spricht auch etwas über die neue
Sturm-und-Drang-Poetik aus: losgelöst von
konventionellen Religionsvorstellungen sowie
auch von der inzwischen ritualisierten
Empfindsamkeit (deren Gefühlsbetontheit
Goethe hier jedoch übernimmt), ermöglicht
die »prometheische« Schöpfungstat dem
genialen Menschen einen vollen Ersatz der
Religion. Tags : Goethe göthe prometheus Hörspiel hörbuch ballade lyrik gedichte gedicht |
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Affichage : 48
Durée : 158 s |
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