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| W. Oregon Sara Tucholsky first HR - ultimate sportsmanship |
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Western Oregon Sara Tucholsky hit her first
career HR with the help from Central
Washington - ultimate sportsmanship. She
tore her ACL running back to 1st as she
missed it initially. Ump she if didn't run
the bases by herself, the HR wouldn't count.
If her teammates touched her, it would be
void.
The opposing team saw her pain and did the
unexpected, they picked her up and helped her
touch each base.
Central Washington lost the game, 4-2
Sportsmanship at its best. Tags : sportsmanship central washington western oregon HR Sara Tucholsky |
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Affichage : 348114
Durée : 417 s |
| Kurt Tucholsky vs GermaniCus: Der Mensch! |
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Kurt Tucholsky: DER MENSCH
Gelesen von Bernhard Scheller
Fotos / Video: GermaniCus Digitalis
Bild AdolfBaby: Internet / unbekannt
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Siehe auch:
http://www.vorleser.net/html/scheller.html
http://www.vorleser.net/html/tucholsky.html
http://missioncontrol.wordpress.com/2007/01/1
6/satire-kurt-tucholsky-der-mensch-text-horbu
ch-mp3-gratis-kostenlos-umsonst-downloaden-mp
3-leech-kurt-tucholsky-der-mensch-gesammelte-
werke-satire/
http://deep---thought.blogspot.com/
Love & Peace..!
--G- | --h-
--- Tags : Kurt Tucholsky der mensch vorleser kunst literatur art satire humor fotos heilbronn deutsch german |
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Affichage : 2325
Durée : 494 s |
| Kurt Tucholsky „Deutschland erwache! (1930) |
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Rezitation: Jürgen Goslar
Daß sie ein Grab dir graben,
daß sie mit Fürstengeld
das Land verwildert haben,
daß Stadt um Stadt verfällt. . .
Sie wollen den Bürgerkrieg entfachen
(das sollten die Kommunisten mal machen!)
daß der Nazi dir einen Totenkranz flicht -:
Deutschland, siehst du das nicht -?
Daß sie im Dunkel nagen,
daß sie im Hellen schrein;
daß sie an allen Tagen
Faschismus prophezein . . .
Für die Richter haben sie nichts als
Lachen -
(das sollten die Kommunisten mal machen!)
daß der Nazi für die Ausbeuter ficht -:
Deutschland, hörst du das nicht -?
Daß sie in Waffen starren,
daß sie landauf, landab
ihre Agenten karren
im nimmermüden Trab . . .
Die Übungsgranaten krachen . . .
(das sollten die Kommunisten mal machen!)
daß der Nazi dein Todesurteil spricht -:
Deutschland, fühlst du das nicht -?
Und es braust aus den Betrieben ein Chor
von Millionen Arbeiterstimmen hervor:
Wir wissen alles. Uns sperren sie ein.
Wir wissen alles. Uns läßt man bespein.
Wir werden aufgelöst. Und verboten.
Wir zählen die Opfer; wir zählen die Toten.
Kein Minister rührt sich, wenn Hitler
spricht.
Für jene die Straße. Gegen uns das
Reichsgericht.
Wir sehen. Wir hören. Wir fühlen den
kommenden Krach.
Und wenn Deutschland schläft -:
Wir sind wach!
Bilder:
Diverse mir unbekannte Künstler zum Thema
„Konzenmtrationslager
Yehuda Bacon - Überlebender von
Theresienstadt und Auschwitz
David Olère - Überlebender von Ausschwitz
u.a. Tags : Lyrik Gedichte Rezitation Deutsch Tucholsky Deutschland_erwache |
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Affichage : 494
Durée : 114 s |
| Kurt Tucholsky: Danach - gelesen von T. Wedhorn |
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Kurt Tucholsky - Danach
gelesen von Tanja Wedhorn
Es wird nach einem happy end
im Film jewöhnlich abjeblendt.
Man sieht bloß noch in ihre Lippen
den Helden seinen Schnurrbart stippen-
da hat sie nun den Schentelmen.
Na,und denn-?
Denn jehn die beeden brav ins Bett
Naja.....diß is ja auch janz nett.
A manchmal möchte man doch jern wissen:
Wat tun se, wenn se sich nich kissen?
Die könn ja doch nich immer penn.....!
Na, und denn-?
Denn säuselt im Kamin der Wind.
Denn kricht det junge Paar 'n Kind.
Denn kocht se Milch. Die Milch looft üba.
Denn macht er Krach.Denn weent sie drüba.
Denn wolln sich beede jänzlich trenn.....
Na, und denn-?
Denn is det Kind nich uffn Damm.
Denn bleihm die beeden doch zesamm.
Denn quäln se sich noch manche Jahre.
Er will noch wat mit blonde Haare:
vorn doof und hinten minorenn....
Na, und denn-?
Denn sind se alt.
Der Sohn haut ab.
Der Olle macht nu ooch bald schlapp.
Vajessen Kuß und Schnurrbartzeit-
Ach, Menschenskind,wie liecht det weit!
Wie der noch scharf uff Muttern war,
det is schon beinah nich mehr wahr!
Der olle Mann denkt so zurück:
wat hat er nu von seinen Jlück?
Die Ehe war zum jrößten Teile
vabrühte Milch und Langeweile.
Und darum wird beim happy end
im Film jewöhnlich abjeblendt. Tags : Kurt Tucholsky Danach Tanja Wedhorn |
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Affichage : 942
Durée : 116 s |
| Kurt Tucholsky „Das Ideal" |
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Wunderbares Gedicht, eines meiner . . . .
Rezitation: Harry Rowohlt
Vergleichsrezitation: Frank Arnold
Link:
http://de.youtube.com/watch?v=wCw3cWNLl1w
Text:
ja, das möchste:
Eine Villa im Grünen mit großer Terrasse,
vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße;
mit schöner Aussicht, ländlich-mondän,
vom Badezimmer ist die Zugspitze zu sehn
aber abends zum Kino hast du's nicht weit.
Das Ganze schlicht, voller Bescheidenheit:
Neun Zimmer, - nein, doch lieber zehn!
Ein Dachgarten, wo die Eichen drauf stehn,
Radio, Zentralheizung, Vakuum,
eine Dienerschaft, gut gezogen und stumm,
eine süße Frau voller Rasse und Verve
(und eine fürs Wochenend, zur Reserve)
eine Bibliothek und drumherum
Einsamkeit und Hummelgesumm.
Im Stall: Zwei Ponies, vier Vollbluthengste,
acht Autos, Motorrad - alles lenkste
natürlich selber -das wär ja gelacht!
Und zwischendurch gehst du auf Hochwildjagd.
ja, und das hab ich ganz vergessen:
Prima Küche - erstes Essen
alte Weine aus schönem Pokal
und egalweg bleibst du dünn wie ein Aal.
Und Geld. Und an Schmuck eine richtige
Portion.
Und noch 'ne Million und noch 'ne Million.
Und Reisen. Und fröhliche Lebensbuntheit.
Und famose Kinder. Und ewige Gesundheit.
ja, das möchste:
Aber, wie das so ist hienieden:
manchmal scheint's so, als sei es beschieden
nur pöapö, das irdische Glück.
Immer fehlt dir irgendein Stück.
Hast du Geld, dann hast du nicht Käten;
hast du die Frau, dann fehl'n dir Moneten
hast du die Geisha, dann stört dich der
Fächer:
bald fehlt uns der Wein,
bald fehlt uns der Becher.
Etwas ist immer.Tröste dich
Jedes Glück hat einen kleinen Stich.
Wir möchten so viel: Haben. Sein. Und
gelten.
Daß einer alles hat -
das ist selten.
Bilder:
Guardi, Francesco - Die Rialtobrücke mit dem
Camerlenghi Palast
Gillray, James - »A Spencer & a
Thread-Paper«
Gillray, James - Der Familienspaziergang --
eine Szene aus dem Leben
Gillray, James - Ein Genussmensch unter den
Qualen der Verdauung
Gillray, James - Immer mit der Mode
Fotografie Kurt Tucholsky Tags : Lyrik Gedichte Rezitation Deutsch Tucholsky Kurt_Tucholsky Ideal |
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Affichage : 313
Durée : 118 s |
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